Vietnam: die Vorteile eines WTO-Mitglieds für die Entwicklung wahrnehmen

Dieu Hoa
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(VOVworld) – Vor acht Jahren im November 2006 ist Vietnam in die Welthandelsorganisation WTO eingetreten und im Januar 2007 wurde es als offizielles WTO-Mitglied anerkannt. Der WTO-Beitritt ermöglicht den Zugang der vietnamesischen Waren in den Märkten von 160 WTO-Mitgliedsländern, die 97 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Welt haben. Vietnam hat die Vorteile eines WTO-Mitglieds wahrgenommen, um seine Wirtschaft zu forcieren.

(VOVworld) – Vor acht Jahren im November 2006 ist Vietnam in die Welthandelsorganisation WTO eingetreten und im Januar 2007 wurde es als offizielles WTO-Mitglied anerkannt. Der WTO-Beitritt ermöglicht den Zugang der vietnamesischen Waren in den Märkten von 160 WTO-Mitgliedsländern, die 97 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Welt haben. Vietnam hat die Vorteile eines WTO-Mitglieds wahrgenommen, um seine Wirtschaft zu forcieren.

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Vietnam hat sieben Jahre nach dem WTO-Beitritt sich positiv verändert.
(Foto: trungtamwto.vn)


Laut Einschätzungen von WTO hat Vietnam ernsthaft und verantwortungsvoll die WTO-Vereinbarungen umgesetzt. Vietnam habe sieben Jahre nach dem WTO-Beitritt sich positiv verändert, sollte jedoch viele Probleme lösen.

Die Wirtschaft Vietnams entwickelt sich nachhaltig

Vize-Handelsminister Tran Quoc Khanh sagt, seit dem WTO-Beitritt habe Vietnam ernsthaft alle Vereinbarungen der WTO umgesetzt, um den Markt zu öffnen, die gesetzlichen Rahmen zu vervollständigen, ein faires Investitionsumfeld zu schaffen und günstige Bedingungen für Investoren aus dem In- und Ausland anzubieten. Der Marktzugang in ausländischen Ländern wurde erleichtert. Damit wurde das Exportvolumen Vietnams erhöht. Im ersten Jahr nach dem WTO-Beitritt lag das Handelsvolumen Vietnams bei  26,52 Milliarden US-Dollar. Es entsprach einer Steigerung von 31,3 Prozent im Vergleich zu 2006. Im vergangenen Jahr betrug das Exportvolumen mehr als 132 Milliarden US-Dollar. Es entspricht einer Steigerung von 15,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vize-Handelsminister Tran Quoc Khanh betont, die Reform der Wirtschaft und der Handelspolitik Vietnams nach den Kriterien und Regeln der WTO werde von anderen WTO-Mitgliedsländern anerkannt und unterstützt.

“Vietnam kann ein hohes Wachstum in einer langen Zeit erreichen und die Rate der Familien aus armen Verhältnissen ist erheblich gesunken. Vietnam bemüht sich jeden Tag darum, sich stärker in die Weltwirtschaft zu integrieren.”

In den vergangenen Jahren lag das Wirtschaftswachstum Vietnams durchschnittlich 7,3 Prozent pro Jahr. Das durchschnittliche Prokopfeinkommen ist vervierfacht geworden. Die Inflationsrate ist im vergangenen Jahr auf sechs Prozent gesunken. Der Export beträgt fast drei Viertel des Bruttoinlandsprodukts. Vietnam ist zu einem der wichtigen politischen und wirtschaftlichen Länder in der südostasiatischen und asiatischen Region geworden und ein wichtiger Partner zahlreicher Länder.

Die Wirtschaftsreform intensivieren

Dank der Reform der Rechtsordnung, die Vietnam schon mit der WTO vereinbart hat, erlebt die vietnamesische Wirtschaft nun wichtige Änderungen. Der Vorsitzende der vietnamesischen Industrie- und Handelskammer Vu Tien Loc betonte, die Reform der Ordnung sei immer ein Privileg, der Vietnam bei der Wahrnehmung der Vorteile durch den WTO-Beitritt helfen kann.

“Premierminister Nguyen Tan Dung hat einen Durchbruch der Ordnung aufgefordert und ihn als neue Impulse für das Wachstum bezeichnet. Der Durchbruch der Ordnung im Land ist am wichtigsten, damit Vietnam die Vorteile der WTO sowie  das Freihandelsabkommen, beispielsweise das Transpazifische Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, ausnutzen kann.”

Der WTO-Beitritt bringt jedoch Nachteile für die Landwirtschaft in Vietnam mit sich. Ferner gibt es noch viele Probleme bei der Handelsbilanz Vietnams in den vergangenen Jahren. Der ehemalige WTO-Generaldirektor Pascal Lamy sagte, um die Risiken für die Wirtschaft zu verhindern und günstige Bedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung nach dem WTO-Beitritt zu schaffen, sollten sich vietnamesische Unternehmen auf Produkte, die ständig einen Mehrwert anbieten können, konzentrieren. Die großen Exportländer weltweit seien ebenfalls große Importländer, sagte Lamy.

“Vietnam soll die Stärke der langjährigen Wettbewerbsfähigkeit wahrnehmen und etwas tun, um einen Mehrwert für den Export zu schaffen. Das heißt, Vietnam soll Maschinen bzw. nötige Produktionsmitteln importieren, mit denen das Land mehr Ersatzteile produzieren und dadurch mehr Wert schaffen kann, wenn Sie die Endprodukte exportieren.”

Die vietnamesische Regierung hat eine Exportpolitik ausgearbeitet, um den Unternehmen Impulse zu geben und ihre Wettbewerbsfähigkeit in der Welt zu verstärken. Die konkrete Reform der Ordnung, die Politik zur Förderung des Freihandels und die Lösungen der Folgen des WTO-Beitritts tragen dazu bei, das Wachstum und die nachhaltige Integration in die Weltwirtschaft zu garantieren.