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Kanadischer Premierminister Stephen Harper kündigt neue Sanktionen gegen Russland an.
(Foto: Canadian Press/ VOVonline) |
(VOVworld) – Am Donnerstag hat US-Präsident Barack Obama ein Telefonat mit dem niederländischen Premierminister Mark Rutte geführt. Beide Politiker sind der Meinung, dass Russland noch keinen notwendigen Schritt eingeleitet hat, um die Spannungen im Osten der Ukraine zu entschärfen, nachdem der malaysische Flug MH17 in der dortigen Kriegszone abgestürzt ist. Russland versorge weiterhin die Anhänger der Föderalisierung im Osten der Ukraine mit Waffen. Deshalb einigten sich Washington und Amsterdam, der Weltgemeinschaft vorzuschlagen, weitere zusätzliche Sanktionen gegen Moskau zu verhängen.
Am selben Tag, bei einem Telefongespräch zwischen Obama und dem australischen Premierminister Tony Abbott, verständigten sich beide Politiker, sofort eine transparente, vollständige und schnelle internationale Untersuchung über das Flugzeugunglück durchzuführen. Inzwischen kündigte die kanadische Regierung ein Wirtschaftssanktionspaket und ein Einreiseverbot gegenüber Einzelpersonen und Organisationen im Osten der Ukraine und Russland an. Bei den neuen Sanktionen handelt es sich um die russische Waffenindustrie, Finanz- und Energiebranchen, wie beispielsweise die Gazprombank OAO, die Vnesheconombank, der Rüstungskonzern Almas-Antei und einige andere Firmen.