Frankreichspräsident Emmanuel Macron. (Foto: Xinhua/ VNA) |
Nun rief er den US-Präsidenten auf, an Verhandlungen mit der EU, China und Japan zur Stärkung der Regeln der Welthandelsorganisation teilzunehmen. Er bekräftigte, wirtschaftlicher Nationalismus bestrafe alle, auch die USA. Vor diesem Hintergrund erinnerte Macron an die Phase vor dem Zweiten Weltkrieg: Ökonomischer Nationalismus führe zu Krieg. Das sei genau das, was in den 1930er-Jahren passierte. Die US-Strafzölle stünden nicht im Einklang mit dem internationalen Handelsrecht, dem sich die Vereinigten Staaten, Frankreich und Europa verschrieben hätten.
Auch Frankreichs Minister für Wirtschaft und Finanzen Bruno Le Maire warnte, dass Frankreich auf die Beteiligung an Handelsverhandlungen mit den USA verzichten wird. Der Presse auf dem Weg nach Kanada für die G7-Konferenz erklärte er, Frankreich werde nicht unter Druck verhandeln.