Zuvor hatte das deutsche Bundeskabinett diese Gesetzesentwürfe beschlossen. Die Abkommen sollen die wirtschaftlichen Beziehungen zur dynamischen Region Südostasien stärken. Die Investitionsschutzabkommen ergänzen die 2019 mit Singapur und 2020 mit Vietnam in Kraft getretenen EU-Freihandelsabkommen.
Deutschland ist derzeit einer der führenden Handelspartner Vietnams in Europa. Umgekehrt ist Vietnam auch der wichtigste Handelspartner Deutschlands in Südostasien. In den letzten Jahren ist das bilaterale Handelsvolumen stetig um über 10 Prozent pro Jahr gestiegen.
Bis Ende 2023 belegte Deutschland mit mehr als 460 Projekten im Wert von fast 2,7 Milliarden US-Dollar den 17. Platz unter 146 Ländern und Regionen, die in Vietnam investieren.