Anziehen von FDI durch Erneuerung der Politik

Bich Lan – Viet Ha
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(VOVworld) – Vietnam beschäftigt sich derzeit verstärkt damit, seine Wirtschaft umzustrukturieren. In dieser Situation ist die Erneuerung der Politik, um Auslandsdirektinvestitionen, FDI, anzuziehen, erforderlich. In den Städten und Provinzen werden Maßnahmen einheitlich umgesetzt, um dieses Ziel zu erreichen. 

(VOVworld) – Vietnam beschäftigt sich derzeit verstärkt damit, seine Wirtschaft umzustrukturieren. In dieser Situation ist die Erneuerung der Politik, um Auslandsdirektinvestitionen, FDI, anzuziehen, erforderlich. In den Städten und Provinzen werden Maßnahmen einheitlich umgesetzt, um dieses Ziel zu erreichen.



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Arbeiterinnen der GmbH Unika Vietnam, die sich in der Verarbeitungszone Tan Thuan in Ho Chi Minh Stadt. (Foto: Dinh Ly/sggp.org.vn)

Die Art und Weise, wie ausländische Direktinvestitionen weiter angeregt werden, soll in der kommenden Zeit geändert werden. Vietnam will sich stärker auf die Qualität der Investitionen konzentrieren, anstatt wie bisher auf die Quantität.

Auswahl der FDI-Projekte

Laut dem Vize-Investitionsminister Nguyen Van Trung bevorzugt Vietnam derzeit FDI-Projekte, die der neuen Entwicklungsphase des Landes entsprechen. Demnach sollen umweltfreundliche Projekte, sowie Projekte, in denen Hochtechnologien angewandt werden, privilegiert werden. Vietnam will zugleich verstärkt um große und einflussreiche Projekte werben. Parallel dazu fördert es die Zusammenarbeit zwischen aus- und inländischen Unternehmen in allen Bereichen. Dazu Nguyen Van Toan, Vize-Vorsitzender des Verbands der Unternehmen mit ausländischen Investitionen:

“Die meisten vietnamesischen Unternehmen spielen die Rolle als Lieferanten von Ersatzteilen oder einfachen Materialien für ausländische Unternehmen. Das ist eine Schwäche. Unserer Umfrage zufolge wünschen die ausländischen Unternehmen eine Zulieferindustrie in Vietnam. Wenn Vietnam den Anforderungen an der Technologie, sowie der Kapazität der ausländischen Unternehmen erfüllen kann, können die Unternehmen dann ihre Produktionskosten reduzieren. Daneben sollen die staatlichen Verwaltungsbehörden privilegierte Mechanismen durchführen, um die FDI stärker anzulocken.”

Maßnahmen werden von Städten bis Provinzen einheitlich umgesetzt  

Ende 2013 hat die vietnamesische Regierung eine Verordnung verabschiedet, die vorsieht, in der kommenden Zeit verstärkt Auslandsdirektinvestitionen anzuwerben und sie zugleich effizienter zu verwalten. Auf dieser Grundlage hat das Investitionsministerium eine Reihe von Schritte eingeleitet, um den gesetztlichen Rahmen über die FDI zu vervollkommnen. Konkret wird das Unternehmensgesetz geändert. Auch die Veranstaltungen zur Investitionsförderung sollen überprüft und verbessert werden. Vietnam wolle zudem alles tun, um große FDI-Projekte auf sich zu ziehen, so Vize-Investitionsminister Nguyen Van Trung:

“Sowohl in den Städten, als auch in den Provinzen werden die Formalitäten vereinfacht, um es den Investoren zu ermöglichen, einfacher und schneller Investitionsgenehmigung zu erhalten. Das Parlament hat das geänderte Gesetz über die Einkommensteuer der Unternehmen beschlossen. Das Gesetz förderte früher die Unternehmen. Es fördert jetzt aber die Investitionsprojekte, das heißt, dass das Objekt des Gesetzes geändert wurde. Ab 1. Januar 2014 wurde auch die Steuer gesenkt. Früher wurden nur Investitionsprojekte in Wirtschaftszonen bevorzugt. Jetzt werden auch Projekte in Industriezonen gefördert.”

Auch die Provinzen engagieren sich dafür, die Art und Weise zu ändern, um Auslandsdirektinvestitionen anzuziehen. Die Verwaltung der nordvietnamesischen Provinz Ha Nam verspricht alles zu unternehmen, damit keinen Stromausfall mehr gibt, der 24 Stunden hintereinander andauert. Unternehmen, die von Schwierigkeiten betroffen sind, können direkt an den Vorsitzenden des Volkskomitees der Provinz wenden. Die Provinzen stellen den Unternehmen zudem Grundstücke zur Verfügung, damit sie darauf Wohnungen für ihre Angestellten bauen können. Auch die südvietnamesische Provinz Binh Duong bietet die ausländischen Unternehmen günstige Bedingungen, vor allem Unternehmen aus den Bereiche Elektronik und Feinmechanik. Mai Hung Dung, Direktor der Investitionsbehörde der Provinz Binh Duong, berichtet:

“Dass Investitionen auf die Industriezonen begrenzt werden, haben einige Unternehmen beeinträchtigt, die einen großen Arbeitskräftebedarf haben und deren Produktion eine Umweltverschmutzung verursacht. Wir unterstützen aber die Unternehmen, die die umweltfreundlichen Projekte außerhalb der Industriezonen durchführen. Die meisten Investoren sind zufrieden mit den Schritten, die wir eingeleitet haben.”

2013 beliefen sich die Auslandsdirektinvestitionen in Vietnam auf mehr als 20 Milliarden US-Dollar. Dieses Kapital wird bedeutend zur Entwicklung der vietnamesischen Wirtschaft beitragen.