Venezuelas Präsident plädiert vor New Yorker Gericht auf nicht schuldig

VOV - Washington
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(VOVWORLD) - Vor einem Gericht in New York am Montag hat der venezolanische Präsident Nicolás Maduro für nicht schuldig erklärt. 
Venezuelas Präsident plädiert vor New Yorker Gericht auf nicht schuldig - ảnh 1Präsident Nicolas Maduro und seine Ehefrau werden am Donnerstag zu einem Gericht im US-amerikanischen Manhattan gebracht. (Foto: REUTERS/Adam Gray)
Bei der ersten 30-minütigen Anhörung sagte der 63-Jährige, er sei „entführt“ worden. Er sei ein anständiger Mensch und immer noch Präsident Venezuelas, betonte Maduro. Auch Maduros Ehefrau Cilia Flores sagte, sie sei „komplett“ unschuldig. Die nächste Anhörung wurde auf den 17. März terminiert.

Maduro und seine Frau waren am Wochenende von US-Streitkräften in der venezolanischen Hauptstadt Caracas gefangen genommen worden und in eine Haftanstalt in New York gebracht. Ihm werden vier Anklagepunkte vorgeworfen, unter anderem Verschwörung zum Drogenterrorismus und Verschwörung zum Kokainimport.

Am selben Tag hielt der UN-Sicherheitsrat eine Dringlichkeitssitzung zur Venezuela-Frage ab. Dabei rief UN-Generalsekretär Antonio Guterres alle beteiligten Seiten auf, an einem umfassenden Dialog teilzunehmen und die politische Unabhängigkeit und Souveränität der Länder zu respektieren. Währenddessen sagte UN-Botschafter Mike Waltz vor dem UN-Sicherheitsrat, die USA führten keinen Krieg gegen Venezuela. Die Festnahme von Präsident Maduro sei vielmehr ein Akt der Strafverfolgung gewesen.

Auf der Sitzung verurteilten auch Russland, China und Kolumbien die US-Militäraktion gegen Venezuela. Andere Mitgliedsstaaten betonten die Bedeutung der Einhaltung des Völkerrechts und der UN-Charta.