Ein Meeresfrüchtenstand eines Ladens im japanischen Tokio am 19. November 2025. (Foto: REUTERS/Kim Kyung-Hoon) |
Peking habe Tokio über diese Entscheidung informiert, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch. Dies ist der jüngste Schritt in den diplomatischen Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften Asiens.
Nachdem Japan im August 2023 mit dem Ablassen radioaktiv belasteten Wassers aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi im Meer begonnen hatte, verbot China sämtliche Einfuhren von Fischereiprodukten aus Japan.
Diese Information wurde gegeben, nachdem die hochrangigen Beamten der Außenministerien beider Seiten ein Gespräch in Peking über eine jüngst gemachte Äußerung der neuen japanischen Premierministerin Sanae Takaichi zu Taiwan geführt hatten. Das Gespräch wurde aber ohne Ergebnis beendet.