Nachhaltiger Export richtet sich nach höherem Mehrwert

Chung Thuy
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(VOVWORLD) - In den ersten vier Monaten des Jahres hat Vietnam ein Exportvolumen von mehr als 43 Milliarden US-Dollar erreicht, eine Steigerung von fast 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In kommender Zeit steht das Land vor großen Chancen, um das Exportvolumen weiter zu erhöhen, wenn eine Reihe von Freihandelsabkommen in Kraft tritt. Neben den Chancen, braucht es Maßnahmen, um die Wirtschaftsstruktur zu ändern und den Exportwert zu erhöhen und nachhaltig zu exportieren. 
Nachhaltiger Export richtet sich nach höherem Mehrwert - ảnh 1 Blick auf eine Konferenz über die Förderung des vietnamesischen Exports 2017. (Foto: Hoang Hung)

Seit einigen Jahren hat Vietnam ein relativ großes Exportvolumen. Jedoch ist der Mehrwert vieler Exportbranchen noch niedrig und nicht nachhaltig. Der Hauptgrund ist, dass die Exportwaren unverarbeitet oder nur vorgereinigt sind. Obwohl Vietnam sich an den globalen Lieferketten beteiligt, bringen nur wenige Exportwaren einen hohen Mehrwert. Um auf dem Markt erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen Strategien und bestimmte Orientierungen beim Marktzugang. Als Besitzer eines der erfolgreichsten Unternehmen in der Handelszusammenarbeit in 40 Ländern sagt Nguyen Quang Phi Tin, der Geschäftsführer der Milchproduktionsfirma TH True Milk:

„Wir informieren uns derzeit über einige Märkte wie Laos, Myanmar und Indonesien, um nach Exportchancen zu suchen und den Handel zu fördern. Wenn wir eine Warensorte bestimmen können, in die wir investieren sollen, müssen wir die strikten internationalen Regeln befolgen. Wenn das Produkt auf dem Markt verkauft wird, muss es alle Kriterien der Welthandelsorganisation und der Welt erfüllen.“

Der Export Vietnams hängt stark vom Weltmarkt ab. Deshalb kann ein Rückgang auf dem Weltmarkt das Exportvolumen Vietnams stark beeinträchtigen. Derzeit haben Industriewaren einen Anteil von 80 Prozent am Exportwert. Jedoch sind die meisten industriellen Exportwaren nur vorgereinigt oder unbearbeitet. Die landwirtschaftlichen Produkte haben Beschränkungen in der Verarbeitung und einen niedrigen Mehrwert. Viele Produkte können noch nicht alle Hygiene-Kriterien erfüllen. Dazu Tran Thanh Hai, der Vizeleiter der Im- und Exportbehörde des Handelsministeriums:

„Bei der Marktentwicklung der Unternehmen geht es um Handelsförderung, Werbung und Aufbau von Marken. Dies können die Behörden nicht für die Unternehmen machen. Die Unternehmen müssen sich informieren und eigene Strategien aufbauen, um ihre Marken und Märkte zu entwickeln. Daneben soll die Verbindung der Unternehmen und der ganzen Gemeinschaft verstärkt werden.“

Wirtschaftsexperte Vo Tri Thanh ist der Meinung, der Staat solle eine Politik entwerfen, um die Zulieferindustrie in den Branchen Mechanik, Ersatzproduktion, Textilien und Lederschuhe zu fördern. Um den Exportwert in der Landwirtschaft zu erhöhen, soll es Produktionsketten durch Kaufverträge für landwirtschaftliche Produkte zwischen Bauern, Genossenschaften und Unternehmen geben. Dazu Vo Tri Thanh:

Die Rolle der Handelsförderung ist sehr groß. Am wichtigsten ist die Verbindung aller Seiten, und insbesondere die Verbindung mit Großmächten sowie starken und fähigen Ländern. All das hat zum Ziel, die Marken und den Mehrwert der Waren zu verbessern, vor allem der Exportwaren. Auch die Verbindung zwischen Provinzen, Unternehmen und anderen Partnern ist sehr wichtig.“

Ferner sollen Ministerien und Branchen die Formalitäten für den Im- und Export vereinfachen, um ein gesünderes und konkurrenzfähigeres Geschäftsumfeld zu schaffen. Das ist ein wichtiger Faktor, damit der vietnamesische Export sich stabil und nachhaltig entwickeln kann.

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