Die Dau-Pagode – der Stolz der Menschen von Kinh Bac

Pham Tien
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(VOVworld) – Die Dau-Pagode ist eine der ältesten Pagoden in Vietnam. In der Gemeinde Thanh Khuong des Kreises Thuan Thanh in der nordvietnamesischen Provinz Bac Ninh gelegen, ist sie nicht nur von besonderem geschichtlichem und architektonischem Wert. Sie wird auch als die Wiege des vietnamesischen Buddhismus betrachtet. Als religiöse Stätte zieht die Dau-Pagode jährlich zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland an. 

(VOVworld) – Die Dau-Pagode ist eine der ältesten Pagoden in Vietnam. In der Gemeinde Thanh Khuong des Kreises Thuan Thanh in der nordvietnamesischen Provinz Bac Ninh gelegen, ist sie nicht nur von besonderem geschichtlichem und architektonischem Wert. Sie wird auch als die Wiege des vietnamesischen Buddhismus betrachtet. Als religiöse Stätte zieht die Dau-Pagode jährlich zahlreiche Touristen aus dem In- und Ausland an. 

Die Dau-Pagode – der Stolz der Menschen von Kinh Bac - ảnh 1
Ende des vergangenen Jahres wurde die Dau-Pagode als historische Stätte von nationalem Rang eingestuft. (Foto: hanoimoi.com.vn)

Die Dau-Pagode hat viele Bezeichnungen, wie Dien Ung tu, Phap Van tu, Thien Dinh tu und Co Chau tu. Aus historischen Quellen und laut Inschriften auf Steinstelen, wurde die Dau-Pagode im 2. nachchristlichen Jahrhundert erbaut. Sie war danach das Zentrum der Luy Lau-Zitadelle. Die Pagode wurde im 17. und 18. Jahrhundert, in der Zeit der Le-Dynastie renoviert.  Sie besteht aus vier Reihen von Gebäuden in Form eines Rechtecks, die drei Haupträume umgeben. Die Dau-Pagode ist eng mit der Sage von der Göttin Man Nuong und den vier Heiligen, die die Wolke, den Regen, den Donner und den Blitz symbolisieren, verbunden. Dies ist ein Bespiel für die Kombination von volkstümlichem Glauben der Vietnamesen und dem Buddhismus. Durch mehrmalige Restaurierungen konnten viele der wertvollen Gegenstände in der Pagode noch bewahrt werden. Darunter eine Holzgravur über die Geschichte der Buddha-Statue der Dau-Pagode aus dem Jahr 1752, sowie sechs königliche Ernennungsurkunden für Dorfheilige aus der Zeit des Königs Minh Mang vor fast 200 Jahren. Basierend auf ihren Forschungsarbeiten betrachten Historiker und Buddhismus-Forscher die Dau-Pagode als die Wurzel des vietnamesischen Buddhismus.

Ende des vergangenen Jahres sei die Dau-Pagode als historische Stätte von nationalem Rang eingestuft worden, teilt der ständige Vizevorsitzende des Verbandes für geschichtliche Wissenschaft von Bac Ninh, Tran Dinh Luyen, mit:

“Ich glaube, dass die Dau-Pagode und die architektonische Kunst der But Thap-Pagode würdig sind, als Stätte von nationalem Rang anerkannt zu werden. Wir sollen die Bewohner mehr über die Werte dieser Einrichtungen aufklären, sowie Pläne für deren Bewahrung einführen.”

Im Lauf der Zeit entwickelte sich die Dau-Pagode zu einem attraktiven Ziel für zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland. Diese wollen dort mehr über die einzigartige Architektur, sowie über die Wurzel des Buddhismus in Vietnam erfahren. Dies sei ein großer Stolz der einheimischen Bewohner, freut sich Bui Thi Loi aus dem Dorf Khuong Tu der Gemeinde Thanh Khuong:

“Ich bin stolz auf diese alte Pagode. Als Wurzel des Buddhismus hat sie eine geschichtliche Bedeutung und ist eine einzigartigste Pagode in Südostasien.”    

Auch Nguyen Duy Khoa, der Leiter der Kulturabteilung der Gemeinde Thanh Khuong des Kreises Thuan Thanh, zeigt seinen Stolz auf die buddhistische Einrichtung:

“Ich bin sehr stolz darauf, dass ich in Bac Ninh geboren und aufgewachsen bin, weil Bac Ninh auch die Heimat des Buddhismus ist. Viele einheimischen Bewohner, die weit weg von der Heimat leben und arbeiten, erinnern sich stets an das Fest der Dau-Pagode, das jährlich am achten Tag des vierten Monats nach dem Mondkalender stattfindet. Sie kommen dann in die Heimat, um an dem Fest teilzunehmen.”

Beim Fest der Dau-Pagode betet man für gutes Wetter und für eine ertragreiche Ernte in der Landwirtschaft. Das Fest besteht aus zahlreichen folkloristischen Aktivitäten und lebhaften Auftritten, die viele Touristen und buddhistische Gläubige faszinieren. Es wird als ein großes Fest des Nordens betrachtet, das die kulturellen Werte bewahrt.        

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