K’So, der Bewohnern im Dorf B’Dong in Dak Nong ein besseres Leben bringt

The Thang
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(VOVworld) – Ein warmer Frühling kommt zu den Ma im Dorf B’Dong in der Gemeinde Quang Khe in Dak Nong. Die Dorfbewohner sprechen viel über K’So, ein Bauer der Ma-Minderheit, der ein Vorbild bei der Erwirtschaftung und Millionär geworden ist. Nun hilft er anderen Familien bei der Erwirtschaftung. 

(VOVworld) – Ein warmer Frühling kommt zu den Ma im Dorf B’Dong in der Gemeinde Quang Khe in Dak Nong. Die Dorfbewohner sprechen viel über K’So, ein Bauer der Ma-Minderheit, der ein Vorbild bei der Erwirtschaftung und Millionär geworden ist. Nun hilft er anderen Familien bei der Erwirtschaftung.

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Ein Reisfeld in der Provinz Dak Nong. (Foto: VNA)


Damals hatte die Familie von K’So viele Kinder. Es war schwer für sie, aus der Armut heraus zu kommen. 2008 konnte sich K’So umgerechnet etwa 400 Euro von der Bank für Sozialpolitik leihen und er kaufte sechs Kühe. Im ersten Jahr wurden sechs Kälber geboren und die Tiere vermehren sich weiter. Nun hat seine Familie 40 Rinder, darunter 30 Kühe. Jährlich werden knapp 20 Kälber geboren. Seine Familie kann einen Gewinn von umgerechnet etwa 16.000 Euro pro Jahr machen. Das Leben hat sich sehr verbessert. K’So hat ein großes Haus gebaut und viele moderne Haushaltsgeräte gekauft. Vier seiner Kinder haben eigene Familien und besitzen Häuser, drei andere gehen noch zur Schule. Dazu K’So:

„Meine Familie pflanzt 3,5 Hektar Kaffee und züchtet Kühe. Außerdem pflanzen wir Mais und Bohnen. Ich züchte 30 Kühe. Wir können den Mist als Dünger für Tomaten benutzen. Wir müssten uns an Trainingskursen beteiligen, um Technik anzuwenden und auch von anderen Produktionsmodellen lernen. Seitdem wir moderne Technik angewendet haben, ist die Kapazität gestiegen.“

K’So ist Dorfvorsteher geworden. In der vergangenen Zeit hat er sich gut um die Aufklärung der Bewohner über die Politik sowie über die Armutsbekämpfung gekümmert. Viele rückständige Sitten wurden gestrichen. K’So hat den Bewohnern mit Kapital und Technik geholfen, damit auch sie ihre Produktion entwickeln können. K’So weiter:

„Ich habe den Dorfbewohnern bei der Produktion geholfen. Falls eine Familie zu arm ist, werde ich ihr kostenlos eine Kuh geben. Im vergangenen Jahr gab ich eine Kuh kostenlos und verkaufte Kühe an zwei Familien zu einem günstigen Preis. Ich fördere sie auch beim Kaffeeanbau, indem ich ihnen beibringe, wie sie die Pflanze pflegen und welche Technik sie anwenden sollen.“

K’So schlug der Gemeinde Quang Khe vor, eine Genossenschaft für Kuhzüchter zu gründen und ihnen bessere Zuchttechnik beizubringen. Nun züchten sie Kühe mit dem Modell von Landwirtschaftsbetrieben, was hohe Wirtschaftseffektivität bringt. Dazu Nguyen Huu Kien, der Vorsitzende des Volkskomitees der Gemeinde Quang Khe in Dak Nong:

„Die Familie von K’So hat sich viel um die Erwirtschaftung bemüht und ist nun sehr erfolgreich in der Produktion. Er motiviert auch andere Familien im Dorf bei der Tierzucht und beim Pflanzen. Nun werden im Dorf hunderte Kühe gezüchtet. Auch die Kaffeeplantagen sind groß und entwickelt.“

K’So fördert die Dorfbewohner auch beim Spenden von Boden, um breitere Straßen zu bauen:

„Meine Familie und Familien an beiden Seiten der Straßen haben Boden gespendet. Ich persönlich transportierte Wasser für den Straßenbau kostenlos. Andere Bewohner spendeten auch Arbeitstage. Wir haben Boden und Arbeitstage gespendet, um die 570 Meter lange Straße zu bauen. So können wir zur Neugestaltung ländlicher Räume beitragen.“

Dazu K’Mang, ein Bewohner im Dorf B’Dong:

„K’So hat uns informiert und vieles für die Bewohner gemacht. Alle Bewohner im Dorf sagen, dass K’So sehr gut in der Erwirtschaftung ist. Sie bedanken sich sehr bei ihm.“

2016 hat die Familie von K’So 5000 Quadratmeter Boden für den Pfefferanbau gekauft. Er wird noch gekreuzte Rinder züchten. Er wünscht sich immer, dass die Familien im Dorf  von einander lernen und aus der Armut herauskommen.

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