Premierminister Pham Minh Chinh nimmt am G20-Gipfel teil. |
Mit fast 70 Aktivitäten hat die neuntägige Arbeitsreise von Premierminister Pham Minh Chinh die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit gefördert.
Die Stimme eines Entwicklungslands
Das aktive Engagement der vietnamesischen Delegation für den G20-Gipfel gilt als ein wichtiges Ergebnis der Arbeitsreise des Premierministers Pham Minh Chinh. Auf dem Gipfel hielt Premierminister Pham Minh Chinh zwei Reden zu den großen Themen, die für die G20 im aktuellen Kontext von Interesse sind. Der Premierminister schlug Maßnahmen zur Förderung des Wachstums vor. Er betonte, dass die G20 eine Vorreiterrolle beim Aufbau eines auf gegenseitigem Respekt beruhenden internationalen Kooperationsmechanismus sowie bei der Suche nach Lösungen für Konflikte und der Schaffung eines günstigen Umfelds für die Entwicklung spielen sollte.
Die Rede des Premierministers sei von vielen Ländern begrüßt worden, sagte Außenminister Le Hoai Trung:
„Die Botschaft Vietnams wird von anderen Ländern geschätzt, weil Vietnam Erfolge auf den Gebieten der nachhaltigen Entwicklung, der Schaffung von Arbeitsplätzen sowie des Potenzials im Zusammenhang mit Mineralien und Seltenen Erden vorweisen kann. Die von Premierminister Pham Minh Chinh auf dem G20-Gipfel vorgeschlagenen Lösungen zielen darauf ab, Solidarität und Zusammenarbeit zu stärken, bestehende Mechanismen zu festigen und Reformen durchzuführen, um Frieden und nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten.“
Am Rande des G20-Gipfels traf sich der Premierminister mit 30 Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern internationaler Organisationen. Er bekräftigte bei diesen Gesprächen die Bereitschaft Vietnams zur aktiven und gleichberechtigten Zusammenarbeit mit allen Ländern zum gegenseitigen Nutzen.
Vietnam wird zu einem strategischen bevorzugten Partner von drei Ländern
Premierminister Pham Minh Chinh und Premierminister von Kuwait Sheikh Ahmad Al-Abdullah Al-Sabah. (Foto: VGP/Nhat Bac) |
Während der Arbeitsreise des Premierministers Pham Minh Chinh hat Vietnam gleichzeitig seine Beziehungen zu Kuwait, Algerien und Südafrika auf eine strategische Partnerschaft aufgewertet.
Die Gemeinsame Erklärung zur Etablierung der strategischen Partnerschaft zwischen Vietnam und Kuwait hebt Energie als strategischen Kooperationsbereich hervor. Beide Länder legen Wert auf eine vertiefte Zusammenarbeit bei der Erdöl- und Erdgasförderung, der petrochemischen Industrie und dem Ausbau erneuerbarer Energien. Dazu der kuwaitische Erdölminister, Tariq Suleiman Al-Roumi:
„Das kuwaitische Erdölministerium wird mit vietnamesischen Ministerien und Behörden zusammenarbeiten, um ein Aktionsprogramm zur effektiven Umsetzung der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern zu erörtern und zu konkretisieren. In der kommenden Zeit werden sich die Wirtschafts-, Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen Vietnam und Kuwait, insbesondere im Energiesektor, stark entwickeln.“
Die Etablierung der strategischen Partnerschaft zwischen Vietnam und Algerien eröffnet auch großen Spielraum für die Zusammenarbeit in allen Bereichen. Der algerische Premierminister Sifi Ghrieb sagt:
„Der Besuch von Premierminister Pham Minh Chinh soll den Rahmen und den rechtlichen Korridor in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern vervollkommnen. Zahlreiche Kooperationsabkommen in den Bereichen Handel, Wohnungsbau und Finanzen wurden unterzeichnet. Die Gespräche verliefen erfolgreich. Sie bekräftigen erneut die Bedeutung der bilateralen Beziehungen und fördern die Solidarität zwischen beiden Ländern und Völkern im Umgang mit traditionellen und nicht-traditionellen Sicherheitsbedrohungen.“
Währenddessen bekräftigten Premierminister Pham Minh Chinh und der südafrikanische Präsident Ciryl Ramaphosa ihre Verpflichtung, die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Investition weiter zu fördern. Beide Länder streben danach, das bilaterale Handelsvolumen in den nächsten zwei bis drei Jahren auf vier bis fünf Milliarden US-Dollar zu steigern.