Premierminister Pham Minh Chinh beim Treffen mit dem VAE-Botschafter, Bader Abdullah Almatrooshi, in Hanoi. |
Dabei forderte der Regierungschef den VAE-Diplomaten auf, gemeinsam mit Vietnam die Bereiche der Zusammenarbeit zu fördern, darunter die Öllieferung für Vietnam.
Pham Minh Chinh zufolge zeigt Vietnam seine Besorgnis um die Situation im Nahen Osten, darunter in den VAE. Dort hätten die Konflikte große Personen- und Sachschäden verursacht und sich dadurch schwer auf globale Wirtschafts- und Energiemärkte ausgewirkt. Er betonte den konsequenten Standpunkt Vietnams, dass alle Streitigkeiten und Konflikte durch friedliche Maßnahmen wie Dialoge und Verhandlungen entsprechend dem Völkerrecht und der UN-Charta gelöst werden sollten. Vietnam spreche sich gegen Angriffe auf Zivilisten aus.
Seinerseits erwiderte der VAE-Botschafter, er beschäftige sich derzeit mit Vietnams Anträgen auf Öl- und Gaslieferung und gewährleiste dabei „Sicherheit und Terminplan“. Die VAE verpflichteten sich, Vietnam beim Umgang mit Herausforderungen der Energiesicherheit zu unterstützen. Almatrooshi sagte, er werde die VAE-Unternehmen ermutigen, in das internationale Finanzzentrum in Vietnam zu investieren. Auch das Ziel des bilateralen Handelsvolumens von zehn Milliarden US-Dollar sollte baldmöglichst verwirklicht werden, fügte der VAE-Botschafter hinzu.