Dabei wird eine mögliche gemeinsame Freigabe von Erdöl aus den Reserven erörtert, die von der Internationalen Energieagentur (IEA) koordiniert wird. Ziel ist es, den Markt zu stabilisieren. Drei G7-Staaten, darunter die USA, haben ihre Unterstützung für diese Idee zum Ausdruck gebracht.
Die 32 Mitglieder der IEA halten strategische Reserven als Teil eines kollektiven Notfallsystems, das für Ölpreiskrisen entwickelt wurde. Die Freigabe von 300 bis 400 Millionen Barrel Öl auf dem Markt, was 25 bis 30 Prozent der gesamten Reserven von 1,2 Milliarden Barrel entspricht, wird im aktuellen Kontext als angemessen erachtet.