Vietnam - ein Vertreter für Werte der UNESCO

Pham Ha
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(VOVWORLD) - 1976 ist Vietnam in die Organisation für Wissenschaft, Bildung und Kultur der Vereinten Nationen UNESCO beigetreten. Ein Jahr später hat Vietnam die Nationale UNESCO-Kommission gegründet, um die Zusammenarbeit mit dieser Organisation voranzutreiben. In den vergangenen 44 Jahren hat sich Vietnam stets darum bemüht, gemeinsam mit der UNESCO und deren Mitgliedsländern Maßnahmen für globale Fragen bezüglich des Friedens, der Entwicklung und des Schutzes von Kulturwerten, Solidarität und Kooperation zwischen den Ländern zu ergreifen. 
Vietnam - ein Vertreter für Werte der UNESCO - ảnh 1 Der UNESCO-Leiter in Vietnam, Michael Croft. (Foto: VOV)

Die UNESCO ist eine der führenden Fachorganisationen der UNO. Das Ziel ihrer Tätigkeit liegt darin, durch die Zusammenarbeit zwischen den Ländern in der Welt in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur die Ziele des internationalen Friedens und des Wohlstands der Menschheit zu erreichen. Durch ihre kooperativen Aktivitäten hat die UNESCO die friedliche Kultur auf Grundlage der Toleranz, des Verstands und des Respekts gefördert und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern in fachlichen Bereichen verstärkt.

Seit seinem Beitritt schätzt Vietnam die Rolle der UNESCO und leistet Beiträge zu  kooperativen Aktivitäten dieser Organisation.

Vietnam – ein verantwortungsvolles Mitglied der UNESCO

Seit dem Beitritt vor mehr als 44 Jahren hat Vietnam die Rolle als verantwortungsvolles Mitglied der UNESCO gespielt, mit dem Ziel, ein neues Land Vietnam mit vielfältigen Kulturidentitäten, Dynamik und Entwicklung aufzubauen. Der UNESCO-Leiter in Vietnam, Michael Croft, sagt:

„Als Vietnam 1976 in die UNESCO beigetreten ist, war die Kriegszeit in Vietnam beendet und das Land hatte die Unabhängigkeit zurückgewonnen. Das war der Sieg der Kultur und des Friedens. Vietnam tritt für die Werte der UNESCO wie Solidarität, Toleranz, Vielfalt und Harmonie ein. Das sind die Grundlagen, die die vietnamesische Identität schaffen. Die Bemühung um die Förderung des Friedens wurde deutlich gezeigt, als Hanoi im Jahr 1999 die erste Stadt im Asien-Pazifikraum war, die mit dem Titel „Stadt für Frieden“ geehrt wurde.“

Vietnam verfügt über einen Schatz von Natur- und Kulturerbe. Bislang besitzt Vietnam 24 materielle und immaterielle Kulturschätze und Naturschätze, die von der UNESCO als Welterbe anerkannt wurden. Vietnam achtet besonders auf den Schutz und die Förderung der Werte des Welterbes. Während der industriellen Revolution 4.0 sei die Bewahrung des Erbes und die Entwicklung der modernen Kultur eine Aufgabe jedes Mitgliedslandes, darunter Vietnams, so Michael Croft weiter:

„Ich glaube, dass Vietnam die Bemühungen um den Schutz von Kulturerbe unterstützt und dazu viele Beiträge geleistet hat. Bislang besitzt Vietnam nicht nur zahlreiche traditionelle Kuturschätze, sondern auch viele zeitgenössische Kulturen. Neben der Bewahrung und Entwicklung von traditionellem Kulturerbe sollten wir die Kultur im neuen Zeitalter wiederbeleben. Das ist eine Orientierung, mit der die UNESCO mit Vietnam in der kommenden Zeit zusammenarbeiten wird.“

UNESCO-Vietnam-Zusammenarbeit in neuer Phase

In der Zeit der Digitalisierung stehen die Aktivitäten der UNESCO vor Herausforderungen und Chancen, die geändert werden sollten. In der nationalen Strategie im Zeitraum 2020-2021 hat die UNESCO die Privilegien für die Zusammenarbeit mit Vietnam gesetzt.

Derzeit realisiert die UNESCO die Initiative und den Ausbau vom Image „Hanoi: Stadt der Innovation“ des 21. Jahrhunderts mit Blick auf die Zukunft. In diesem Jahr übernimmt Vietnam viele wichtige Aufgaben. Als ASEAN-Vorsitzender 2020 hat Vietnam einen eigenen Eindruck durch die Durchführung von Initiativen, Programmen und durch die Beiträge zu den Aktivitäten der UNESCO hinterlassen.  Vietnam hat die Verbindung der ASEAN-Mitgliedsländer durch die Fortführung der Tagesordnung der UNESCO im Rahmen der ASEAN verknüpft. Dies stellt die Rolle Vietnams deutlich dar und soll die Zusammenarbeit zwischen Vietnam und der UNESCO sowie zwischen der ASEAN und der UNESCO in der neuen Phase forcieren.