Alle Länder sollen Völkerrecht respektieren sowie Frieden und Ordnung im Ostmeer aufrechterhalten

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(VOVWORLD) - Ein internationales Wissenschaftsseminar über das Ostmeer ist am Mittwoch in Hanoi eröffnet worden. 
Alle Länder sollen Völkerrecht respektieren sowie Frieden und Ordnung im Ostmeer aufrechterhalten - ảnh 1Blick auf das internationale Wissenschaftsseminar über das Ostmeer. (Foto: VNA) 

Organisatoren sind die Diplomatie-Akademie, der Fonds für Ostmeer-Forschung und der Juristenverband Vietnams. Am Seminar nehmen rund 250 Beamte, Gelehrte, Experten und Diplomaten teil.

In seiner Rede rief Vizeaußenminister Le Hoai Trung Experten und Gelehrte auf, offene, objektive und gewissenhafte Meinungen zu äußern. Außerdem sollten sie Empfehlungen geben, den Regierungen von Anrainerstaaten bei gemeinsamen Aktionen für Frieden, Stabilität und Entwicklung in der Regierung zu helfen. Dazu Le Hoai Trung:
“Wir sind davon überzeugt, dass die Förderung des Friedens, der Stabilität und der Zusammenarbeit im Ostmeer nicht nur im Interesse der Länder in der Region liegt, sondern auch die Verantwortung der Weltgemeinschaft ist. Wie kann man die Effektivität der UN-Seerechtskonvention von 1982 und die Rechtsstaatlichkeit gewährleisten? Wie spielen multilaterale Mechanismen weiterhin eine wichtige Rolle bei der Suche nach Lösungen und bei der Förderung der Zusammenarbeit in der Region? Als ASEAN-Vorsitzender im Jahr 2020 wird Vietnam gemeinsam mit Partnern die Effektivität der Zusammenarbeit innerhalb der südostasiatischen Staatengruppe erhöhen, um Herausforderungen bezüglich der Meeressicherheit zu bewältigen.”

Am ersten Tag des Seminars diskutierten die Teilnehmer über zwei Themen „Lage im Ostmeer: Drohung, Risiken und Chancen“, „Das Ostmeer in Strategien der Großmächte“ und „Das Ostmeer bei multilateralen Foren“. Sie betonten die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung des Friedens und der Stabilität in der Region und im Ostmeer auf Grundlage des Völkerrechts. Dabei spiele die UN-Seerechtskonvention von 1982 die Rolle als ein führendes Rechtsmittel. Dazu sagt der Direktor der Diplomatie-Akademie, Professor Nguyen Vu Tung:

„Das Seerecht ist nun kein abstrakter Begriff. Bei der Anklage von den Philippinen wurde das Seerecht deutlich geklärt. Die Länder verfügen nun über klare rechtliche Grundlagen bei der Verteidigung ihrer Interessen und bei der Zusammenarbeit in der Region. Auch die COC-Verhandlung gilt als ein neuer Entwicklungsschritt, mit dem die beteiligten Länder mehr Maßnahmen für die Zusammenarbeit ergreifen können.“

Die internationale Konferenz über das Ostmeer dauert bis Donnerstag, bei der die Teilnehmer nach Maßnahmen zur Verbesserung der Meeressicherheit suchen wollen.